Und keiner will es hören....
04.01.2012 10:28 von finanzkanzlei24
Die Seilschaften des Geldes oder wie kann ich weiter Lebensversicherungen verkaufen?
Maschmeyer + Riester: Endlich verstehe ich!
von Dr. Bernd Niquet
Renten-Riester und AWD-Maschmeyer sind ein Paar, das ist der Skandal.
Denn die Riester-Rente ist ein Betrug, der nur den Versicherern nutzt.
Jahrelang habe ich mich gewundert, wie eine Bundesregierung das machen kann. Und jetzt weiß ich es endlich! Und Gerhard Schroeder, ein weiterer Maschmeyer- Intimus wird die Fäden gezogen haben.
Um das jetzt alles nicht noch einmal erarbeiten zu müssen, darf ich aus meinen Buch "Wie ich die Finanzkrise erfolgreich verdrängte" zitieren (Seite 169-170):
"Eine Bekannte bittet mich, mir doch einmal ihren Riester-Vertrag anzuschauen. Schon nach dem ersten Einblick bin ich vollkommen entsetzt, lasse mir daraufhin Alternativ- Angebote kommen und bin geneigt, das ganze Riester-Sparen als großen Betrug zu bezeichnen, als gigantisches Prämien-Generierungs-Programm für die Versicherungs- branche, von denen der Sparer jedoch nichts sieht.
Hier hat eine dreißigjährige Frau bereits über zwei Jahre eingezahlt, jedoch noch fast nichts angespart, weil nahezu alles für die Versicherungsprovision draufgeht. Insgesamt werden ihr bei einer monatlichen Rate von 75 Euro durchschnittlich 86,21 Euro Kosten pro Jahr in Rechnung gestellt, was für die gesamte Laufzeit nicht weniger als 3.188 Euro ausmacht.
Ich habe einmal ausgerechnet, dass diese Frau, wenn sie 37 Jahre lang monatlich 75 Euro einzahlt und ab dem 67 Lebensjahr eine garantierte Rente von 154 Euro pro Monat erhält, das 85. Lebensjahr überschreiten müsste, um überhaupt mehr heraus zu bekommen als sie eingezahlt hat.
Was soll dieses ganze unsinnige Versicherungsmodell, bei dem die Versicherung letztlich mehr Vertriebsprovisionen kassiert als der Staat überhaupt an Prämie für den Sparer ausschüttet?
Wir scheinen anscheinend nicht mehr ganz bei Verstand zu sein, so ein Modell zu inthro- nisieren. Nehmen wir hingegen ein ganz normales Ansparmodell, ohne Riester und ohne Prämien, aber auch ohne Versicherungsprovisionen, dann könnte die Frau bei einem monatlichen Ansparbetrag von 75 Euro bei einem durchschnittlichen Zinssatz von 3 Prozent pro Jahr im Alter von 75 Jahren über einen ansehnlichen Betrag von rund 75.000 Euro verfügen. Das scheint mir dem Riester-Modell weit überlegen."
